Common Reporting Standard tritt ab Januar 2016 in Kraft

Der Com­mon Report­ing Stan­dard (CRS) ist eine mul­ti­lat­erale Vere­in­barung, die im let­zten Okto­ber von 51 Staat­en in Berlin unterze­ich­net wurde. Das Ziel dieser Vere­in­barung ist der automa­tis­che Aus­tausch von finanziellen Infor­ma­tio­nen, um Steuer­hin­terziehung und Betrug zu ver­hin­dern. Die Ver­tragspart­ner wer­den den CRS ab 1. Jan­u­ar 2016 ein­führen.

Das neue Gesetz verpflichtet die Regierun­gen detail­lierte Infor­ma­tio­nen über die Kon­toin­hab­er und Besitzer aller finanziellen Insti­tu­tio­nen zu sam­meln und diese mit den anderen Staat­en, die die Vere­in­barung unterze­ich­net haben zu teilen. Der Aus­tausch dieser Infor­ma­tio­nen wird automa­tisch ein­mal im Jahr geschehen, und nicht wie es bish­er war nur auf Anfrage. Das bedeutet auch, dass die Finanzbe­hör­den in der Lage sein wer­den, Bankkon­ten zu überwachen, die in Off­shore Län­dern (Karibik, Mona­co, Schweiz, usw.) gehal­ten wer­den, da diese Län­der die Vere­in­barung auch unterze­ich­net haben. Die Treuhän­der wer­den nicht weit­er in der Lage sein die Kon­toin­hab­er und Besitzer zu schützen, da die Banken den UBO (Ulti­mate Ben­e­fi­cial Own­er) offen­baren müssen, egal wer als Treuhän­der ein­ste­ht. Die Vere­in­barung gilt sowohl für Fir­menkon­ten als auch für Pri­vatkon­ten.

Dr. Wern­er & Part­ner begrüßen diese Maß­nahme aus­drück­lich!

Wir haben unsere Man­dan­ten schon immer so berat­en, dass dieser Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen zu jed­er Zeit möglich war und ist. Kein­er unser­er Man­dan­ten wird sich Sor­gen über neg­a­tive Auswirkun­gen dieser Verän­derun­gen machen müssen.

Auch bevor dem CRS hat das schon immer einen zusät­zlichen Aufwand für unsere Man­dan­ten und uns bedeutet, und das wird sich auch in Zukun­ft nicht ändern. Einige unser­er Man­dan­ten merken erst jet­zt, warum wir uns so viel Mühe gegeben haben und viele, die in Ver­gan­gen­heit inter­essiert waren, wer­den nun wis­sen warum wir ihnen von der Fir­men­grün­dung in Mal­ta oder einem Off­shore Land abger­at­en haben.

Zukün­ftige Klien­ten kön­nen sich sich­er sein, dass wir unsere Klien­ten schon seit über zehn Jahren entsprechend berat­en und wir wer­den das gle­iche auch in Zukun­ft weit­er­hin machen, um unseren Kun­den den best­möglichen Ser­vice auch mit dem CRS und dem oben genan­nten Infor­ma­tion­saus­tausch einen nach­halti­gen Ser­vice bieten zu kön­nen. Sie kön­nen uns gerne für ein per­sön­lich­es Beratungs­ge­spräch bezüglich des CRS, der Fir­men­grün­dung in Mal­ta oder für einen Umzug nach Mal­ta kon­tak­tieren.

About Dr. Jörg Werner

Dr. jur. Jörg Wern­er, born 27 May 1971, attend­ed the law school of the Uni­ver­si­ty of Leipzig and passed his first state exam­i­na­tion in the State of Sax­ony in 1996. After suc­cess­ful­ly com­plet­ing his manda­to­ry legal intern­ship, he suc­cess­ful­ly passed the sec­ond state exam­i­na­tion of the State of Sax­ony-Anhalt in 1998 and was admit­ted to the bar and began to prac­tice as a Ger­man attor­ney (Recht­san­walt) before the court of Magde­burg the same year. He worked as an attor­ney at the Law Offices of Prof. Dr. Fre­und & Kol­le­gen until he formed the firm of Wrede & Wern­er. He was also admit­ted to prac­tice before the Supe­ri­or Court of Naum­burg. In 2001, he moved the firm’s offices to Cen­tral Berlin, where he was admit­ted to prac­tice before the Courts of Berlin. Dr. jur. Jörg Wern­er then com­plet­ed his doc­tor­al stud­ies at the Uni­ver­si­ty of Ham­burg and grad­u­at­ed as a Dok­tor der Rechtswis­senschaften (Doc­tor of Laws).

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