COVID-19: Maßnahmen, um von Zuhause aus zu arbeiten

Einführung

COVID-19 (das Coro­n­avirus) wirkt sich weit­er­hin auf die glob­ale und lokale Bevölkerung aus. Alle Mitar­beit­er von Dr. Wern­er und Part­ner haben die Sit­u­a­tion des COVID-19 beobachtet und ver­schiedene Maß­nah­men umge­set­zt, um sicherzustellen, dass wir alle sich­er bleiben.

Als Unternehmen beste­ht das Hauptziel darin, die eige­nen Mitar­beit­er zu schützen und das Geschäft ohne gravierende Unter­brechun­gen des Kun­denser­vices weit­erzuführen. Zu diesem Zweck ist der Busi­ness Con­ti­nu­ity Plan (BCP) ein sehr wichtiges Doku­ment.

Der BCP ist nicht wie andere Richtlin­ien und Ver­fahren zu ver­ste­hen. Er zielt darauf ab, im Falle ein­er Unter­brechung sein­er Sys­teme und Ver­fahren die Erhal­tung der wesentlichen Dat­en und Funk­tio­nen und, wo dies nicht möglich ist, die rechtzeit­ige Wieder­her­stel­lung dieser Dat­en und Funk­tio­nen zu gewährleis­ten.

Die Maß­nah­men zur Fernar­beit sollen den rei­bungslosen Ablauf der täglichen Betrieb­sak­tiv­itäten sich­er­stellen und gle­ichzeit­ig den geschätzten Kun­den weit­er­hin den gewohn­ten Geschäfts­be­trieb mit min­i­maler Unter­brechung ermöglichen. Im gegen­wär­ti­gen Umfeld ist die Gesund­heit und Sicher­heit aller eine gemein­same Ver­ant­wor­tung und eine, die wir sehr ernst nehmen müssen.

Richtlinien für die Fernarbeit

Es müssen bes­timmte Even­tu­al­itäten vorhan­den sein, um die Kon­ti­nu­ität der Arbeit zu gewährleis­ten.

TIPP: Wir schla­gen vor, dass Ihr Unternehmen zusam­men mit dem Geschäft­skon­ti­nu­ität­s­plan auch eine Richtlin­ie für die Fernar­beit imple­men­tiert.

Eine Richtlin­ie für die Fernar­beit sollte die Richtlin­ien eines Unternehmens für Mitar­beit­er skizzieren, die von einem anderen Ort als ihrem Büro aus arbeit­en.

Um sicherzustellen, dass die Leis­tung der Mitar­beit­er bei Fernar­beitsvere­in­barun­gen nicht beein­trächtigt wird, wird den Mitar­beit­ern aus der Ferne ger­at­en, dies zu tun:

  • Wählen Sie einen ruhi­gen und ablenkungs­freien Arbeit­sraum;
  • über eine für ihre Arbeit angemessene Inter­netverbindung zu ver­fü­gen;
  • ihre volle Aufmerk­samkeit während der Arbeit­szeit auf ihre Arbeit­sauf­gaben zu richt­en;
  • Team­mit­glieder und Man­ag­er soll­ten langfristige und kurzfristige Ziele fes­tle­gen;
  • Es soll­ten häu­fige Online-Besprechun­gen stat­tfind­en, um Fortschritte und Ergeb­nisse zu besprechen.

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

Der Arbeit­ge­ber ist für den Schutz der Gesund­heit und Sicher­heit der Fernar­beit­er am Arbeit­splatz gemäß der Richtlin­ie des Rates über die “Ein­führung von Maß­nah­men zur Verbesserung der Sicher­heit und des Gesund­heitss­chutzes der Arbeit­nehmer bei der Arbeit” (Richtlin­ie 89/391/EG) und den ein­schlägi­gen Richtlin­ien, der nationalen Geset­zge­bung, ins­beson­dere dem Gesetz über die Arbeitss­chutzbe­hörde, und den Tar­ifverträ­gen ver­ant­wortlich.

Angesichts der sehr begren­zten Kon­trolle über die kör­per­liche Bewe­gung und Tätigkeit des Fernar­beit­ers während der Fernar­beit ist die Ver­ant­wor­tung des Arbeit­ge­bers für Gesund­heit und Sicher­heit des Fernar­beit­ers nur auf den spez­i­fis­chen Ort beschränkt, von dem aus der Arbeit­nehmer arbeit­et.

Fernarbeit in Übereinstimmung mit der DSGVO

Unternehmen soll­ten sich an die DSGVO hal­ten, um Daten­ver­let­zun­gen zu ver­hin­dern und die Daten­sicher­heit zu erhöhen. Der Hauptzweck des DSGVO ist der Schutz per­sön­lich­er Infor­ma­tio­nen und die Ver­ringerung der Anzahl von Daten­ver­stößen, indem mehr Kon­trolle über per­sön­liche und sen­si­ble Dat­en ermöglicht wird. Die Ein­führung ein­er Richtlin­ie für das Arbeit­en aus der Ferne ist für die Ver­wal­tung eines Teams aus der Ferne und die Sicher­heit der Dat­en von wesentlich­er Bedeu­tung.

Das Arbeit­en aus der Ferne kann für ein Unternehmen enorme Risiken mit sich brin­gen, wenn Dat­en ver­loren gehen oder beschädigt wer­den. Das Arbeit­en aus der Ferne ist ein sehr prak­tis­ches Beispiel dafür, wie ein­fach es ist, die DSGVO zu ver­let­zen. Um solche Risiken zu min­imieren, müssen Unternehmen als Teil ihrer Busi­ness-Con­ti­nu­ity-Maß­nah­men Richtlin­ien für das Arbeit­en an ent­fer­n­ten Stan­dorten ein­führen, um sicherzustellen, dass die Geschäfte wie üblich abgewick­elt und die Dat­en entsprechend geschützt wer­den.

Aus diesem Grund ist es wichtig, als Fernar­beit­er die Aus­rüs­tung pass­wort­geschützt zu hal­ten. Fernar­beit bedeutet nicht, dass Sie von jedem beliebi­gen Ort aus arbeit­en kön­nen. Es ist wichtig, einen dedi­zierten Arbeits­bere­ich zu haben, in dem die Dat­en auf Ihren Geräten geschützt wer­den kön­nen, so wie sie geschützt sind, wenn Sie im Büro sind.  In diesem Zusam­men­hang ist es auch wichtig, alle Daten­ver­schlüs­selun­gen, Schutz­s­tan­dards und Ein­stel­lun­gen zu befol­gen und das Herun­ter­laden verdächtiger, nicht autorisiert­er oder ille­galer Soft­ware zu unter­lassen.

Bei der Ein­führung von Richtlin­ien für das Arbeit­en an ent­fer­n­ten Stan­dorten müssen Unternehmen sich­er­stellen, dass Mitar­beit­ern an ent­fer­n­ten Stan­dorten die Nutzung von öffentlichem Wi-Fi unter­sagt wird. Warum?

Es ist NICHT völ­lig sich­er, eine Verbindung zu einem öffentlichen Wi-Fi herzustellen, ins­beson­dere bei der Ver­wen­dung von Bürogeräten und Soft­ware, die wichtige Dat­en und Infor­ma­tio­nen enthal­ten.  Hack­er kön­nen leicht per­sön­liche Dat­en durch einen Man-in-the-Mid­dle-Angriff (MITM) abrufen. Bei einem MITM-Angriff greifen die Hack­er auf Daten­pakete zu, die zwis­chen einem Gerät und dem öffentlichen Hotspot über­tra­gen wer­den.

Für jede Ver­ar­beitung von per­sön­lichen Dat­en muss es einen Com­pli­ance-Prozess geben, der mit der DSGVO übere­in­stimmt. Wenn Sie mehr wis­sen möcht­en, kon­tak­tieren Sie uns unter gdprcompliance@drwerner.com.

Schlussfolgerung

Das Wichtig­ste ist, dass Sie sich­er bleiben und dass Sie sich­er­stellen, dass Sie Ihre eige­nen Leute schützen und das Geschäft wie gewohnt weit­er­führen, ohne dass es zu ern­sthaften Störun­gen des Kun­denser­vices kommt.

In Mal­ta mag man höhere Gewalt als weit herge­holt anse­hen, aber COVID-19 ist für viele Men­schen auf der ganzen Welt ein Prob­lem, und zwar nicht nur wegen der medi­zinis­chen Auswirkun­gen.

About Dr. Rebecca Mifsud

Dr Rebec­ca Mif­sud, born 6th May 1994, attend­ed the Uni­ver­si­ty of Mal­ta and is an LLB Hon­ours grad­u­ate. She also grad­u­at­ed in the Mas­ters in Advo­ca­cy and will be sit­ting for her Mal­ta War­rant Exam in 2019. She suc­cess­ful­ly defend­ed her dis­ser­ta­tion enti­tled: ‘Imput­ing respon­si­bil­i­ty for foot­ball injuries inflict­ed by minors in the Mal­tese sce­nario,’ in 2017.

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