Online Glücksspiel Industrie in Malta boomt

Während in Deutsch­land die Hand­habung mit Glücksspiel­lizenz nicht ein­heitlich regel­bar scheint, entwick­elt sich Mal­ta mehr und mehr zum Haupt­stan­dort für Glücksspielan­bi­eter inner­halb der EU. Das hat ver­schiedene Gründe, hängt jedoch mit Sicher­heit mit dem Lizen­zver­fahren auf Mal­ta zusam­men.

Uneinheitliche Gesetze in anderen EU-Ländern sorgen für Unsicherheit

Das Prob­lem mit Glücksspiel­lizen­zen in Deutsch­land ist die Unsicher­heit. In Deutsch­land sind sich die Bun­deslän­der nicht einig. Weit­er­hin stellt sich für den Spiel­er die Frage der Rechtssicher­heit. Aus Unklarheit inner­halb eines Lan­des erwächst Unsicher­heit. Denn nur wenn Rechtssicher­heit herrscht, kann man als Unternehmer das entsprechende Kap­i­tal, dass für eine Glücksspiel­lizenz notwendig ist, sich­er investieren.

Großer Markt für Online Glücksspiel innerhalb der EU

Nun gibt es in Deutsch­land immer wieder kri­tis­che Stim­men, die eine stärkere Reg­ulierung oder gar ein totales Ver­bot von Glücksspiel und ins­beson­dere Online Casi­nos fordern. Ich möchte nicht auf die oft­mals stark molar­isierte Diskus­sion einge­hen und vielmehr die Eck­dat­en des Mark­tes schildern:

  • 34,6 Mrd. € wur­den in 2015 bei Online Casi­nos inner­halb der EU umge­set­zt
  • Nur 46% wur­den dabei jedoch bei Online Anbi­etern aus der EU aus­gegeben
  • Bis 2020 wird ein Wach­s­tum von fast 25 Mrd. € erwartet

Zwar bewegt sich die Geset­zge­bung in eini­gen Län­dern der EU, wie etwas in Tschechien 2017. Doch viele Län­der haben schlicht zulange gezögert.

Malta als etablierter Standort, der Anbietern von Online-Casinos Rechtssicherheit bietet

Neben den trans­par­enten Anforderun­gen bezüglich des Ablaufs der Beantra­gung ein­er Glücksspiel­lizenz, bietet Mal­ta mit seinen Geset­zen einen klaren Rah­men für Glücksspielan­bi­eter im Inter­net. Neben der Präven­tion von Geld­wäsche wird der Spiel­er­schutz auf der Insel sehr ernst genom­men. Unternehmen, die ihren Stan­dort auf Mal­ta haben, genießen daher eine pos­i­tive Rep­u­ta­tion. Große Wet­tan­bi­eter wie bwin oder Tipi­co haben auf der Insel ihren Sitz. Die Mitar­beit­er genießen den mediter­ra­nen Lifestyle mit viel Sonne und direkt am Meer. Und die Unternehmen kön­nen auf ein funk­tion­ieren­des Net­zw­erk und attrak­tive steuer­liche Rah­menbe­din­gun­gen zurück­greifen. All das sind Gründe für den anhal­tenden Boom des Online Glück­spielsek­tors auf Mal­ta, der nach mein­er Ein­schätzung weit­er anhal­ten wird.

About Dr. Jörg Werner

Dr. jur. Jörg Wern­er, born 27 May 1971, attend­ed the law school of the Uni­ver­si­ty of Leipzig and passed his first state exam­i­na­tion in the State of Sax­ony in 1996. After suc­cess­ful­ly com­plet­ing his manda­to­ry legal intern­ship, he suc­cess­ful­ly passed the sec­ond state exam­i­na­tion of the State of Sax­ony-Anhalt in 1998 and was admit­ted to the bar and began to prac­tice as a Ger­man attor­ney (Recht­san­walt) before the court of Magde­burg the same year. He worked as an attor­ney at the Law Offices of Prof. Dr. Fre­und & Kol­le­gen until he formed the firm of Wrede & Wern­er. He was also admit­ted to prac­tice before the Supe­ri­or Court of Naum­burg. In 2001, he moved the firm’s offices to Cen­tral Berlin, where he was admit­ted to prac­tice before the Courts of Berlin. Dr. jur. Jörg Wern­er then com­plet­ed his doc­tor­al stud­ies at the Uni­ver­si­ty of Ham­burg and grad­u­at­ed as a Dok­tor der Rechtswis­senschaften (Doc­tor of Laws).

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