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Crash auf Malta – Steuert die Insel auf eine Immobilienblase zu? 

Susan MeierSusan MeierAktualisiert 2 Min. Lesezeit.md

Die Preise für Immobilien auf Malta scheinen momentan keine Wachstumsgrenze zu kennen. In den vergangenen Jahren haben sich die Preise fast verdoppelt und ich hatte in meinem Post von vergangener Woche bereits beschrieben, dass Malta aktuell die höchsten Preissteigerungsraten innerhalb der gesamten EU hat. Daher sorgt sich sowohl die Bevölkerung der Insel vor einem Crash, der Malta in eine Rezession führen könnte, als auch mögliche Investoren, die ihre Rendite in Gefahr sehen.

Der CEO von Remax hat nun einer maltesischen Tageszeitung ein Interview gegeben, dass ich hier im Blog gerne aufgreifen möchte, da es zu den aktuellen Entwicklungen auf der Mittelmeerinsel passt.

Aktuell keine Anzeichen für eine platzende Immobilienblase

CEO Buttigieg sieht aktuell keine Anzeichen für das Platzen einer Blase, würde die Nachfrage nach Immobilien weiterhin steigen. Angebot und Nachfrage stünden sich ausgeglichen gegenüber, sodass die Gefahr einer Blase momentan nicht gegeben sei. Eine Blase, aus der Immobilienkrise in den USA resultierte, gebe es auf Malta momentan nicht. Die Investitionsstruktur sei auf Malta eine völlig andere.

Denn nicht einkommensschwache Haushalte würden in Einfamilienhäuser investieren, sondern Investoren sowohl aus Malta als auch vom Ausland würden das Wachstumspotential des Mittelmeerstaates erkennen und so in neuen Wohnraum und Gewerbeflächen investieren. Die Preisentwicklung der Vergangenheit habe gezeigt, dass interessante Renditen erwirtschaften werden können. Problematisch würde die Situation erst dann, wenn die Nachfrage dauerhaft einbrechen würde.

Eine solche Entwicklung sei momentan jedoch keinesfalls zu beobachten. Im Gegenteil: Viele der aktuell in Planung befindlichen Wohn- und Geschäftsräume im Sliema, St. Julians, Paceville oder Gzira wären bereits verkauft oder Mietverträge unterschrieben.

Buttigieg ging dabei auch auf das Steuersystem Maltas ein und sagte, dass die Steuerpolitik der Regierung dazu führe, dass die Insel auch bei ausländischen Investoren sehr interessant sei. Sie öffne Türen und würde ein hohes Wirtschaftswachstum ermöglichen. Dabei würde nicht nur seine Branche profitieren, denn Investoren, die eine Wohnung kaufen, kommen auch auf die Insel. Sie kaufen ein Auto, essen in Restaurants oder schließen Versicherungen ab. Die ganze Insel profitiert also von der Entwicklung des Landes.

Susan Meier

Über den Autor

Susan Meier

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