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Nahverkehr in Malta

Susan MeierSusan MeierAktualisiert 2 Min. Lesezeit.md

“Wollen wir später noch nach Valetta?”, fragte mich meine Lebensgefährtin letzten Samstag. “Wir könnten nach Sliema laufen und von dort das Schiff nehmen, dann können wir das Auto stehen lassen.” Was sich auf den ersten Blick vielleicht etwas komisch anhört, ist auf Malta ganz normal. Das Schiff gehört zu den normalen Fortbewegungsmitteln auf der Insel. Ich werde immer wieder von Mandanten gefragt, ob der öffentliche Nahverkehr auf Malta gut ausgebaut ist.

Wer Malta von früher kennt, kann sich noch an die nostalgischen gelben Busse erinnern, die damals das Bild von Maltas Straßen prägten. Diese gehören zum Großteil jedoch der Vergangenheit an. Das Busnetz und somit der gesamte öffentliche Nahverkehr der Insel, zumindest was die Straße betrifft, wird von dem britischen Unternehmen “Arriva” betrieben, das originär eine direkte Tochter der Deutschen Bahn ist.

Damit sind die Busse zwar zuverlässiger als früher, aber auf die angegeben Zeiten im Busfahrplan kann man sich dennoch nicht 100% verlassen. Vor der Übernahme des Busverkehrs durch Arriva hatten die Verkehrsbetriebe noch größere Probleme: Korrupte Busfahrer und defekte Busse waren damals leider noch Alltag.
Heute ist das Busnetz in Malta sehr gut ausgebaut und man erreicht fast jeden Winkel der Insel mit dem Bus.

Mit dem Schiff zur Arbeit fahren und das Leben am Meer genießen

Doch auch das Schiff ist ein beliebtes Verkehrsmittel auf Malta. Die Hauptstadt und zum UNSECO Weltkulturerbe zählende Stadt Valletta und die bei Touristen sowie ausländischen Einwohnern beliebte Stadt Sliema sind durch regelmäßigen Fährverkehr verbunden. Zudem geht dir Fahrt schneller als die zur Rush-Hour stets verstopften Straßen zu nutzen. Viele Firmen haben sich um Valletta angesiedelt, sodass es als Arbeitnehmer nicht ungewöhnlich ist, morgens mit dem Schiff zur Arbeit zu fahren. Es gibt schlimmere Arten täglich ins Büro zu kommen.

Zug- oder Straßenbahnverkehr existieren auf Malta nicht, dafür wäre die Insel zu klein und ein Verkehrsnetz viel zu aufwendig. Taxis hingegen sind an fast jeder Ecke verfügbar und im Vergleich zu anderen europäischen Städten (London, Paris, Berlin) wesentlich billiger. Ein weiterer Vorteil vom Taxifahren: Die meist einheimischen Fahrer kennen gut aus und kennen bei verstopften Straßen die ein oder andere Ausweichroute.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Malta zwar nicht das El-Dorado für öffentliche Nahverkehrsfans ist, man aber mit Hilfe von Bussen oder manchmal auch Schiffen an fast jeden Ort der Insel kommt.

Susan Meier

Über den Autor

Susan Meier

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