Zum Inhalt springen

Verbessertes A+ Rating für Malta

Dr. jur. Jörg WernerDr. jur. Jörg WernerAktualisiert 2 Min. Lesezeit.md
Inhaltsverzeichnis
  1. 01Fitch und DBRS verbessern Maltas Rating
  2. 02Finanzminister Scicluna begrüßt die Entwicklung
  3. 03Investitionsfreundliche Gesetzgebung zeigt Wirkung

Die Ratingagenturen stufen weltweit die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Ländern ein. Spätestens seit der Finanzkrise 2007/2008, als Griechenland sukzessive herabgestuft wurde, kennt jeder die Bedeutung dieser Rankings. Zwar werden sie in der Presse nicht mehr so oft thematisiert, doch für die Finanzbranche haben sie nach wie vor einen hohen Stellenwert. Etwa wenn es darum geht, Investitionen zu tätigen und sich dabei zwischen zwei Ländern entscheiden zu müssen.

Fitch und DBRS verbessern Maltas Rating

Malta wurde von Fitch bisher mit einem A-Rating bereits als sehr zuverlässig und mit geringem Ausfallrisiko eingestuft. Dieses Rating wurde nun nochmals verbessert und zu einem A+ Rating aufgewertet. So geht man in der Ratingagentur davon aus, dass die Verschuldung Maltas bis 2019 auf 50% des BIPs sinken wird. Der bereits eingeschlagene Weg des Schuldenabbaus würde somit fortgesetzt. Bereits vergangenes Jahr konnte Malta ein Haushaltsüberschuss erwirtschaften und somit Schulden tilgen. Dies wirkt sich natürlich positiv auf die Risikoeinschätzung Maltas aus. Das Rating bestätigt die positiven Zukunftsaussichten Maltas.

Auch eine andere Ratingagentur, DBRS, hat seine Einschätzung zur Kreditwürdigkeit des Landes verbessert. Mit einem A-Rating geht auch diese Agentur davon aus, dass der Verschuldungsgrad abnehmen wird und sich die positive Entwicklung im Haushalt Maltas fortsetzen wird.

Finanzminister Scicluna begrüßt die Entwicklung

Der maltesische Finanzminister Scicluna ist erfreut über die Anpassungen der Agenturen. Sie bestätigten die gute und harte Arbeit der Regierung der vergangenen Jahre. Die Verbesserungen beim Haushalt gründen auf sachlichen Entscheidungen, die zur Zielerreichung beigetragen haben. Malta entwickle sich innerhalb der EU immer mehr zu einem Spitzenreiter. Sei es im Bereich Wirtschaftswachstum, Beschäftigungsgrad und Verschuldung – Malta könnte glänzen.

Investitionsfreundliche Gesetzgebung zeigt Wirkung

Tatsächlich muss man konstatieren, dass die Regierung ihre Hausaufgaben gemacht hat. Mit einer investitionsfreundlichen Gesetzgebung und rechtlich transparenten Rahmenbedingungen wird das Wirtschaftswachstum angekurbelt. Davon profitiert langfristig auch die maltesische Bevölkerung, die nunmehr nicht mehr so stark vom Tourismus abhängig ist wie in der Vergangenheit.

Dr. jur. Jörg Werner

Über den Autor

Dr. jur. Jörg Werner

Management

Dr. jur. Jörg Werner gründete DW&P 2013 in Malta mit dem Ziel, deutschsprachige Unternehmer bei Firmengründung und Steuerplanung vor Ort zu beraten. Seine langjährige juristische Expertise und sein strategisches Verständnis für die Bedürfnisse internationaler Mandanten prägen bis heute die Ausrichtung der Kanzlei.

Ihre Situation verdient eine individuelle Einschätzung

In einem kostenlosen 30-Minuten-Gespräch analysieren unsere Senior-Berater Ihre Optionen. Vertraulich und unverbindlich.

Gespräch vereinbaren

Weiterlesen

Weitere Beiträge

Kanzlei-News

Iran-Konflikt: Wie sicher sind Dubai und Zypern für Auswanderer?

4 Min.

Kanzlei-News

Beantragung einer Glücksspiellizenz bei der Malta Gaming Authority (MGA)

8 Min.

Kanzlei-News

Yacht-Registrierung in Malta: Was Sie wissen müssen!

7 Min.
CSP Licensed Badge

Corporate Services at DW&P Dr. Werner & Partners are provided by DW&P Services Ltd. (C 103208) which is regulated by the MFSA and is licensed under Authorised Person ID: DSER-23577 to carry out the activities of a Class C CSP in terms of the Company Services Providers Act (Cap. 529 of the Laws of Malta).

AnrufenErstberatung