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MFSA (Malta Financial Services Authority)

Die MFSA ist Maltas zentrale Finanzaufsichtsbehörde, zuständig für die Regulierung und Überwachung von Finanzdienstleistern, Versicherungen, Pensionsfonds und Corporate Service Providern.

Die Malta Financial Services Authority (MFSA) ist die einheitliche Regulierungsbehörde für den maltesischen Finanzsektor. Sie wurde 2002 gegründet und vereint die Aufsicht über Banken, Versicherungen, Investmentfonds, Wertpapierfirmen, Pensionsfonds und Corporate Service Provider unter einem Dach. Die MFSA ist eine eigenständige Behörde mit regulatorischer und disziplinarischer Unabhängigkeit, die direkt dem maltesischen Parlament berichtet. Sie arbeitet eng mit europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, ESMA, EIOPA) zusammen und setzt EU-Richtlinien in maltesisches Recht um.

Für Unternehmer, die eine Malta Limited gründen, ist die MFSA in erster Linie als Lizenzgeber für Corporate Service Provider (CSP) relevant. Jeder CSP, der Gesellschaften gründet oder verwaltet, muss über eine MFSA-Lizenz verfügen. Darüber hinaus reguliert die MFSA Tätigkeiten, die über den normalen Geschäftsbetrieb hinausgehen: Finanzdienstleistungen (MiFID II), Zahlungsdienste (PSD2), E-Geld-Institute, Krypto-Vermögenswerte (MiCA) und Versicherungsvermittlung. Die MFSA führt ein öffentliches Register aller lizenzierten Unternehmen, das online einsehbar ist.

Rechtsgrundlage

Malta Financial Services Authority Act (Cap. 330)

Zuletzt aktualisiert: 25. April 2026

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Dr. Jörg Werner

Dr. Jörg Werner

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