Rechtliche und steuerliche Fachbegriffe verständlich erklärt
CFC-Regeln (Controlled Foreign Corporation) ermöglichen es dem Heimatstaat, Einkünfte einer ausländischen Gesellschaft dem inländischen Gesellschafter steuerlich zuzurechnen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Ein Corporate Service Provider (CSP) ist ein von der MFSA lizenzierter Dienstleister, der Gesellschaften in Malta gründet, verwaltet und als Registered Agent fungiert.
Das FITWI-Regime ist ein seit September 2025 geltendes maltesisches Steuerregime, das zugezogenen natürlichen Personen eine pauschale Besteuerung auf Arbeits- und Kapitalerträge ermöglicht.
Das maltesische Imputation System ermöglicht Gesellschaftern einer Malta Limited eine Rückerstattung von 6/7 der gezahlten Körperschaftsteuer - der effektive Steuersatz sinkt damit auf rund 5 Prozent.
Malta erhebt Körperschaftsteuer zum Normalsatz von 35 Prozent - durch das Imputation System sinkt der effektive Satz für ausländische Gesellschafter auf rund 5 Prozent.
Die Malta Limited ist die meistgenutzte Gesellschaftsform für internationale Unternehmer in Malta - eine haftungsbeschränkte Kapitalgesellschaft nach maltesischem Recht.
Die MFSA ist Maltas zentrale Finanzaufsichtsbehörde, zuständig für die Regulierung und Überwachung von Finanzdienstleistern, Versicherungen, Pensionsfonds und Corporate Service Providern.
Der Non-Dom Status erlaubt es in Malta ansässigen Personen, ausländische Einkünfte nur dann zu versteuern, wenn diese nach Malta übertragen werden (Remittance Basis).
Die Wegzugsbesteuerung besteuert unrealisierte Vermögensgewinne bei Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland - in Deutschland geregelt durch § 6 AStG.
Wirtschaftliche Substanz bezeichnet die tatsächliche Geschäftstätigkeit einer Gesellschaft am Standort Malta - Büro, Personal, Entscheidungen vor Ort - und ist Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung.