Erfahrung mit der Malta-Limited: Ein Unternehmer berichtet

Immer wieder fra­gen mich Man­dan­ten, ob ich Erfahrungs­berichte von Unternehmern habe, die bere­its mit ein­er Mal­ta-Lim­it­ed aktiv sind. Mündlich wird mit natür­lich sehr viel pos­i­tives Feed­back zuge­tra­gen, doch aus Daten­schutz­grün­den greifen wir nicht auf Veröf­fentlichun­gen im Inter­net zurück, um die Pri­vat­sphäre unser­er Man­dan­ten zu wahren. Den­noch kon­nte ich einen Man­dan­ten in ein­er kurzen Befra­gung für eine Stel­lung­nahme gewin­nen, die ich heute pub­lizieren möchte:

Thomas S. – Tätig als Affiliate Gründung der Malta Limited im Mai 2013 zieht Resümee

Bish­er bin ich mit mein­er Rechts­form sehr zufrieden. In Deutsch­land habe ich mich erst 2010 selb­st­ständig gemacht und habe dort schnell gemerkt, dass mich die dor­tige Steuer­last mit meinem Unternehmer­tum doch sehr ein­schränkt. So habe ich mich nach Alter­na­tiv­en umgeschaut. Mal­ta hat­te ich dabei anfangs nicht auf dem Schirm. Nach mehrma­li­gen Beratungs­ge­sprächen mit Her­rn Sauer­born, habe ich mich dann im Mai dazu entschlossen, eine Fir­ma auf Mal­ta zu grün­den. Aktiv genutzt habe ich diese zwar erst ab Juli, doch ich wollte das gesamte Set-Up vor­bere­it­etet haben. Denn in den verbleiben­den zwei Monat­en habe ich meinen Umzug nach Mal­ta geplant. Meine Tätigkeit ist an keinen Ort gebun­den und ich bin noch jung und nicht famil­iär gebun­den. Wenn nicht jet­zt, wann dann, habe ich mir gedacht und bin nach Mal­ta gezo­gen. Die Fir­ma bietet mir alles, was ich brauche. Haf­tungss­chutz, inter­na­tionale Akzep­tanz und vor allem die poli­tis­che Sta­bil­ität eines EU Staates. Ich hat­te auch über eine Off­shore-Gesellschaft nachgedacht. Doch um ehrlich zu sein, hat mich nicht nur die schlechte Pub­lic­i­ty des let­zten Jahres abgeschreckt. Ich kann mir eine legale Umset­zung ein­er Off­shore Gesellschaft schlichtweg nicht mehr vorstellen. Mit ein­er Mal­ta-Lim­it­ed bin ich per­fekt aufgestellt. Der Lifestyle auf Mal­ta gefällt auch auch die rechtlichen und steuer­lichen Rah­menbe­din­gun­gen ein­er Gesellschafts­grün­dung auf Mal­ta waren für mich der auss­chlaggebende Fak­tor.

Was die Buch­hal­tung der Fir­ma anbe­t­rifft, so reiche ich meine Belege und Rech­nun­gen bei der Kan­zlei Dr. Wern­er & Part­ner im Büro ein. Die dort angegliederte Buch­hal­tungs­ge­sellschaft küm­mert sich um den Jahresab­schluss und die Vor­bere­itung meines Erstat­tungsantrags, den ich dann noch unter­schreiben muss. Einziges Manko ist, dass Herr Sauer­born auf­grund sein­er vie­len Ter­mine nicht immer ver­füg­bar ist und manch­mal nur Frau Calov im Büro anzutr­e­f­fen ist, die mir zwar in vie­len aber nicht bei allen Fra­gen weit­er­helfen kann. Aber in drin­gen­den Fällen erhalte ich inner­halb kurz­er Zeit einen Rück­ruf von Dr. Wern­er oder Her­rn Sauer­born per­sön­lich. Ins­ge­samt bin ich über­aus zufrieden und überzeugt davon, dass ich mit dem Mal­ta-Kon­strukt die richtige Entschei­dung getrof­fen habe. Ich kann diesen Schritt nur empfehlen und an das Team von Dr. Wern­er & Part­ner ver­weisen.”

Zweite Rückmeldung zur Malta Limited im Mai 2018

Um ehrlich zu sein, bere­it­ete mir die neg­a­tive Berichter­stat­tung über Mal­ta im let­zten Jahr Sorge. Die “Mal­ta File“s und auch die Berichte über mögliche Ver­strick­un­gen der poli­tis­chen Träger in unsaubere Geschäfte und im Novem­ber 2017 auch noch schreck­liche der Mor­dan­schlag auf die Blog­gerin Daphne Gal­izia. Da ich selb­st auf Mal­ta lebe, erhielt ich von Fre­un­den aus Deutsch­land kri­tis­che Nach­frage. Ich ver­ste­he mich nicht als Anwalt Mal­tas, hat­te aber doch das Gefühl, dass die Berichter­stat­tung ein­seit­ig ist. Immer­hin hat sich auf Mal­ta in den ver­gan­genen Jahren sehr viel pos­i­tives getan. Wirtschaftlich geht es der Insel sehr gut und es herrscht qua­si Vollbeschäf­ti­gung. Ver­schiedene poli­tis­che Refor­men wur­den durchge­set­zt und Pre­mier­min­is­ter Mus­cat wurde trotz der Kor­rup­tionsvor­würfe rund um seine Fam­i­lie wiedergewählt. Und nun wapp­net sich die Regierung mit ein­er entsprechen­den Geset­zge­bung für die näch­ste Inno­va­tion — die Blockchain. Ich weiß nicht was in Deutsch­land passiert, doch ich bew­erte viele Entwick­lun­gen hier pos­i­tiv. Mag sein, dass es Verbesserungs­be­darf gibt. Doch für mich funk­tion­iert das Leben auf Mal­ta nach wie vor sehr gut. Meine Fir­ma reicht die Abschlüsse pünk­tlich ein und bis auf eine Aus­nahme habe ich die Steuer­erstat­tung voll­ständig erhal­ten. Die Prü­fung in den Audits ver­laufen unprob­lema­tisch und die Zusam­me­nar­beit mit der Kan­zlei Dr. Wern­er & Part­ner ver­läuft unspek­takulär und rei­bungs­los. Momen­tan sehe ich noch keinen Grund hier wegzuziehen. Im Gegen­teil: Nach meinem ersten Immo­bilienkauf in 2015 möchte ich nun eine weit­ere Woh­nung am Tigne Point erwer­ben.”

Wir danken unserem Man­dan­ten her­zlich für dieses offene Feed­back und freuen uns auf die weit­ere Zusam­me­nar­beit.

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