Gründung eines Krypto-Exchanges in Malta

Einführung

Die Pop­u­lar­ität von Kryp­to-Exchanges nimmt zu. Da immer mehr Unternehmer bere­it sind, diese Plat­tfor­men einzuricht­en, ist es sin­nvoll, die wichtige Rolle zu analysieren, die Mal­ta [heute gemein­hin bekan­nt als „Blockchain Island”] in diesem neuen Bere­ich inno­v­a­tiv­er kryp­towährungs­basiert­er Dien­ste spielt.

Offen gesagt, hat Mal­ta angesichts des wahrgenomme­nen „hohen Risikos” im Umgang mit Exchanges den bahn­brechen­den Schritt getan, um „Rechtssicher­heit” zu gewährleis­ten. Dies geschieht durch die umfassende Ver­ab­schiedung ein­er Rei­he von Geset­zen, die in erster Lin­ie darauf abzie­len, Anlegerschutz auf der Grund­lage der bere­its soli­den und stren­gen mal­te­sis­chen Geset­zge­bung für Finanz­di­en­stleis­tun­gen zu bieten.

In diesem Artikel wird Dr. Wern­er & Part­ner ver­suchen zu erläutern, warum die Grün­dung eines Unternehmens in Mal­ta die beste Option für jeden zukün­fti­gen VFA-Börsen­be­treiber ist und wie DWP VFA Agent Ltd. Ihre beste Wahl sein wird, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass der Prozess so rei­bungs­los wie möglich abgewick­elt wird.

Class 4‑Lizenz

VFA [Vir­tu­al Finan­cial Asset] Betreiber, die eine Akkred­i­tierung für die Ver­wal­tung und den Betrieb ein­er Kryp­to-Börse erwer­ben möcht­en, müssen eine Lizenz im Sinne von Artikel 8 Absatz 1 der Sub­sidiary Leg­is­la­tion 590.01 des Vir­tu­al Finan­cial Assets Act erwer­ben. Tat­säch­lich legt die MFSA „in der Lizenz die Art der Tätigkeit­en fest, die einzelne Lizen­znehmer ausüben kön­nen”. In diesem Zusam­men­hang benöti­gen die Kun­den für den Betrieb ein­er Börse eine Class ‑4-Lizenz, was auch bedeutet, dass „die Inhab­er die Ver­mö­genswerte oder Gelder der Kun­den in Verbindung mit der Bere­it­stel­lung eines VFA-Ser­vice hal­ten oder kon­trol­lieren kön­nen”. Dies ist ein wichtiger Punkt, ins­beson­dere da die MFSA die „Tren­nung der Ver­mö­genswerte” der Kun­den für über­aus wichtig hält.

Was Geschäftstätigkeit in Malta wirklich bedeutet

Der Geset­zge­ber legt großen Wert darauf, dass ein poten­zieller Lizen­znehmer in irgen­dein­er Form eine „Präsenz” auf der Insel hat. Während die Frage der „Sub­stanz” später behan­delt wird, besagt das Gesetz, dass eine „Per­son, die zur Erbringung eines VFA-Ser­vice zuge­lassen wer­den möchte, eine juris­tis­che Per­son mit Sitz in Mal­ta sein muss”. Diese Klausel impliziert automa­tisch, dass der Dien­stleis­tungsnehmer eine Gesellschaft mit beschränk­ter Haf­tung ist. Tat­säch­lich wird erwartet, dass der Gesellschaft­szweck wider­spiegelt, dass die Kör­per­schaft eine VFA-Börse im Sinne des Vir­tu­al Finan­cial Assets Act, Cap. 590 der Geset­ze von Mal­ta, ist. Als VFA Agent ste­ht Ihnen unser Exper­ten­team auch bei der Grün­dung ein­er Gesellschaft zur Seite, und zwar im Sinne des Aktienge­set­zes, Cap. 386 der Geset­ze von Mal­ta.

Erforderlich: der VFA Agent

Eine Per­son, die eine Lizenz zum Betreiben ein­er VFA-Börse anstrebt, ernen­nt einen bei der MFSA reg­istri­erten VFA-Agen­ten im Sinne von Kapi­tel 1 des Fin­tech-Rule­book der MFSA. Es ist zu beacht­en, dass der Geset­zge­ber mit dem Wort „muss” den Schw­er­punkt auf den verbindlichen Charak­ter des Ein­satzes eines solchen Agen­ten gelegt hat. Daher liegt es in der Ver­ant­wor­tung des Lizen­znehmers, einen Agen­ten zu suchen und zu beauf­tra­gen.[1]. In diesem Zusam­men­hang ist zu beacht­en, dass Rule­book 3 besagt „der Antrag­steller muss sich­er­stellen, dass alle Mit­teilun­gen, Sitzun­gen, Benachrich­ti­gun­gen und Ein­re­ichun­gen an die MFSA über seinen VFA-Agen­ten erfol­gen”.

In früheren DWP-Artikeln wurde erwäh­nt, dass ein nach § 7 VFA-Gesetz bestell­ter VFA-Agent [zum The­ma von Ini­tial VFA-Offer­ings] eine laufende Verbindlichkeit/Beziehung zur Emit­tentin hat. Gemäß Artikel 14 (was den Betreibern ein­er VFA-Börse bekan­nt sein wird) endet die Beziehung des VFA Agen­ten zum Lizen­znehmer jedoch fak­tisch mit der Erteilung und Genehmi­gung ein­er Lizenz. Dies ist der grundle­gende Unter­schied zwis­chen einem ICO/IVFAO und ein­er VFA-Börse. Allerd­ings, wie in R3‑2.1.3.5.5 angegeben, „der Antrag­steller kann seinen VFA-Vertreter ernen­nen, der die Com­pli­ance-Funk­tion übern­immt”.

Die Auditpflicht

Für die Zwecke dieser Darstel­lung wird die Funk­tion „Audit” in 1) Interne/Externe Audi­toren und 2) Sys­tem-Audi­toren unterteilt.

Artikel 50 Absatz 1 des VFA-Geset­zes besagt „Der Lizen­znehmer ernen­nt einen Audi­tor, der verpflichtet ist, der zuständi­gen Behörde unverzüglich alle Tat­sachen oder Entschei­dun­gen mitzuteilen, die z.B. zu ein­er schw­er­wiegen­den Ein­schränkung oder Ablehnung des Berichts des Audi­tors über die Lizenz führen kön­nen.“

Darüber hin­aus ist der Audi­tor verpflichtet, „der zuständi­gen Behörde jährlich über die Sys­teme und Sicher­heit­szu­gang­spro­tokolle des Lizen­z­in­hab­ers in der von der zuständi­gen Behörde vorgeschriebe­nen Weise und Form zu bericht­en”. Vor der Bestel­lung oder Erset­zung eines Audi­tors ist die Zus­tim­mung der MFSA erforder­lich.

Im Sinne von Artikel 39 d) des Geset­zes kann die MFSA auch eine „Audi­tierung ein­er nach diesem Gesetz geregel­ten Per­son” entsprechend ver­lan­gen. Auch im Sinne von Rule­book 3[insbesondere R3‑3.1.6.1] muss der Lizen­znehmer „eine interne Audit­funk­tion ein­richt­en und aufrechter­hal­ten, die unab­hängig von den anderen Funk­tio­nen und Tätigkeit­en des Lizen­z­in­hab­ers ist”. Im Wesentlichen wird sich das Interne Audit bemühen, sicherzustellen, dass der Dien­stleis­ter über einen angemesse­nen Audit­plan ver­fügt, um sicherzustellen, dass der Lizen­znehmer die inter­nen Kon­trollmech­a­nis­men effek­tiv ver­wal­tet, Empfehlun­gen abgibt, die Ein­hal­tung der Empfehlun­gen über­prüft und über interne Audit­fra­gen berichtet.

Sys­tem­s­teuerun­gen und ein robustes Cyber­sicher­heits-Frame­work sind für die MFSA uner­lässlich. Es ver­ste­ht sich von selb­st, dass die einge­set­zten Tech­nolo­gien sicher­lich einem exter­nen tech­nis­chen Audit unter­liegen wer­den, das am besten durch den Ein­satz eines Sys­tem Audi­tors durchge­führt wird.

Die Geset­ze sehen auch vor, dass „wann immer” ein Inno­v­a­tive Tech­nol­o­gy Arrange­ment [2] beste­ht, die Behörde vom Lizen­znehmer ver­lan­gen „kann”, einen Sys­tem Audi­tor zu ernen­nen. (Die Zus­tim­mung der MFSA ist erforder­lich, bevor ein Sys­tem Audi­tor ernan­nt und/oder erset­zt wird). Darüber hin­aus stellt der Lizen­znehmer sich­er, dass sein „Sys­tem Audi­tor einen Sys­temau­dit­bericht über sein eigenes ITAS erstellt und dass eine Kopie auch an die MFSA weit­ergeleit­et wird”.

Überlegungen zur Lizenzierung

Die MFSA wird bei der Entschei­dung, ob eine Lizenz erteilt wird oder nicht, bes­timmte Schlüs­selfak­toren berück­sichti­gen. Zu diesen Über­legun­gen gehören (i) der Schutz der Anleger und der bre­it­en Öffentlichkeit (ii) der Schutz des Rufs Mal­tas (iii) die Förderung von Inno­va­tion und Wet­tbe­werb (iv) die Eig­nung der Anwen­dung usw. Diese Punk­te knüpfen auch an die näch­ste wichtige Bes­tim­mung an, die besagt, dass die Behörde auch eine Lizenz in Betra­cht ziehen wird, die auf ein­er Eig­nungs- und Tauglichkeit­sprü­fung basiert, und dass die Verpflich­tung, der MFSA aus­re­ichend zu ver­sich­ern, dass der vorgeschla­gene Antrag­steller geeignet und tauglich ist, in erster Lin­ie bei dem Antrag­steller und seinem VFA-Agen­ten liegt.

Der Eignungs- und Tauglichkeitstest

In diesem Zusam­men­hang sind alle zukün­fti­gen Lizen­znehmer gemäß Regel­w­erk 3 verpflichtet, zur Zufrieden­heit der MFSA nachzuweisen, dass sie einen Eig­nungs- und Tauglichkeit­stest (Fit­ness and Proper­ness-Test — F&P) bestanden haben. Der Test selb­st basiert auf den fol­gen­den drei Schlüs­selfacetten: (i) Integrität (ii) Zahlungs­fähigkeit und (iii) Kom­pe­tenz.

Der F&P ist auch mit der Gesamtleitung des Unternehmens/Dienstleisters ver­bun­den. So sehr, dass der Test anwend­bar ist auf jede Per­son, die eine qual­i­fizierte Hold­ing-Aktie hat, sowie einen wirtschaftlichen Eigen­tümer, ein Mit­glied des Ver­wal­tungsrats, einen Senior Man­ag­er, MLRO, einen Com­pli­ance Offi­cer, einen Risiko­man­ag­er und jede andere Per­son, die die Geschäfte des Antrag­stellers leit­en wird.

Angesichts dieser Anforderun­gen ist unmissver­ständlich klar, dass die MFSA ver­langt, dass mehrere Schlüs­selper­so­n­en, die Teil der Geschäfts- und Man­age­mentver­wal­tung des Unternehmens sein wer­den, ord­nungs­gemäß über­prüft wer­den. Darüber hin­aus wird die Behörde, wie bere­its bei der Ein­rich­tung der VFA-Agentstruk­tur zu beobacht­en war, mit Sicher­heit beto­nen, dass ein Antrag­steller zumin­d­est nach­weisen kann, dass das Unternehmen von ein­er Gruppe von Per­so­n­en unter strik­ter Ein­hal­tung des Grund­satzes der dop­pel­ten Kon­trolle geführt wird.

Dieser robuste Rah­men zielt auf nichts anderes ab, als sicherzustellen, dass das Man­age­ment des Dien­stleis­ters „maßgeschnei­dert” ist, um sicherzustellen, dass der Anlegerschutz im Vorder­grund des täglichen Betriebs ste­ht.

Richtlinien und Verfahren

Während eine einge­hende Analyse der erforder­lichen Richtlin­ien und Ver­fahren in einem weit­eren Artikel behan­delt wird, soll­ten die Antrag­steller darauf hingewiesen wer­den, dass die Behörde großen Wert auf den Lizen­z­in­hab­er gelegt hat, der dafür sorgt, dass solide „Richtlin­ien und Ver­fahren” vorhan­den sind. Zu diesem Zweck muss der Lizen­znehmer im Sinne von R3‑3.1.2.2.1.5 unter anderem Doku­mente wie a: Cyber­sicher­heit­spoli­tik, Rech­nungsle­gungspoli­tik, Busi­ness Con­ti­nu­ity Ver­fahren, Key Man­age­ment Pol­i­cy etc. „etablieren, imple­men­tieren und pfle­gen”. Der Lizen­znehmer hat auch „Art, Umfang und Kom­plex­ität seines Geschäfts zu berück­sichti­gen”.

Erforderliches Startkapital & Jährliche Gebühren

Die Betreiber der VFA-Börse müssen beacht­en, dass das Unternehmen einen Betrag in Höhe des für die Zulas­sung erforder­lichen Anfangskap­i­tals beibehal­ten muss, und gegenüber den Börsen sollte dieser Betrag nicht unter 730.000 EUR liegen [voll eingezahlt].[3].

Regel 3 besagt, dass „der Lizen­znehmer alle der MFSA geschulde­ten Beträge unverzüglich zu zahlen hat”, ein­schließlich ein­er jährlichen Auf­sichts­ge­bühr, die vom Dien­stleis­ter am Tag der Vor­lage des geprüften Jahresab­schlusses bei der Behörde zu zahlen ist. Nach der Genehmi­gung ist die Gesellschaft verpflichtet, die jährliche Min­d­est-Auf­sichts­ge­bühr für das erste Betrieb­s­jahr „nach Erhalt der Lizenz” zu zahlen.

Diese Gebühr ist anteilig für den Zeitraum zwis­chen dem Zeit­punkt der Lizen­z­erteilung und der Vor­lage des Jahresab­schlusses zu zahlen. Für Per­so­n­en, die eine Class 4‑Lizenz besitzen, beträgt die Antrags-/Meldege­bühr 24.000 EUR und die jährliche Auf­sichts­ge­bühr hängt entsprechend vom Umsatz ab. Für Ein­nah­men bis zu einem Betrag von 1 Mio. EUR beträgt die Gebühr 50.000 EUR und für „weit­ere Tranchen von 1 Mio. EUR bis zu einem Höch­st­be­trag von 100 Mio. EUR wer­den die Gebühren 5.000 EUR pro Tranche oder einem Teil davon betra­gen”.

Der Business-Plan

Die MFSA hat ihre Absicht­en in Bezug auf die Ein­rich­tung geeigneter Man­age­mentstruk­turen deut­lich gemacht, und zwar durch die Notwendigkeit, sicherzustellen, dass der Dien­stleis­ter über einen ord­nungs­gemäß struk­turi­erten Geschäft­s­plan ver­fügt. Es wird emp­fohlen, dass der Ver­wal­tungsrat stark in die Erstel­lung des Plans einge­bun­den wird, jedoch nicht ohne die Exper­tise des VFA-Agen­ten hinzuzuziehen.

Hier bei DWP VFA Agent Ltd. kann unser Exper­ten­team eine genehmigte Struk­tur empfehlen, die ein wesentlich­es Barom­e­ter für die Ver­bre­itung von Infor­ma­tio­nen an die zuständi­ge Behörde darstellt. Darüber hin­aus kann der Agent dem Antrag­steller helfen, den Geschäft­s­plan maßgeschnei­dert zu erstellen, indem er auch vorgeschla­gene Per­so­n­en vorschlägt und über­prüft, die an der täglichen Geschäfts­führung des Unternehmens beteiligt sind (und dies natür­lich von Fall zu Fall).

Was „Substanz“ im Kern bedeutet

Basierend auf früheren Erfahrun­gen mit beste­hen­den und beauf­sichtigten Unternehmen wird der Begriff „Sub­stanz” sicher­lich ein Schlüs­se­lele­ment bei der Entschei­dung sein, ob die MFSA jedem Antrag­steller eine Lizenz erteilt, als VFA-Dien­stleis­ter aufzutreten oder nicht. Es wird sicher­lich die Anforderung geben, dass die Schlüs­selper­son, die an der Gesellschaft beteiligt ist, ihren Wohn­sitz in Mal­ta haben muss (in einem analo­gen Mod­ell, das von Glücksspielun­ternehmen ver­wen­det wird), was ein­deutig auch darauf hin­deutet, dass ein Büro erforder­lich sein wird, sich offiziell in Mal­ta niederzu­lassen.

In diesem Zusam­men­hang wird der all­ge­meine und erwartete Ansatz der MFSA sicher­lich mit ein­er „physis­chen Präsenz” auf der Blockchain Island gle­ichzuset­zen sein — denn dies wäre die beste Option für die Behörde, alle Antrag­steller entsprechend zu überwachen und zu reg­ulieren. Abge­se­hen von den oben genan­nten Tat­sachen sind die all­ge­meinen reg­u­la­torischen Anforderun­gen der lokalen Banken und Steuer­be­hör­den, dass Sub­stanz mit ein­er physis­chen Präsenz ein­herge­ht — was in den meis­ten Fällen bedeutet, dass einige lei­t­ende Angestellte in Mal­ta anwe­send sind, ein Gesellschaftssekretär, der auch auf der Insel ansäs­sig ist, und eine echte steuer­liche Sub­stanz.

Fazit

DWP VFA Agent Ltd. ist bere­its im Besitz der In-Prin­ci­ple Approval und hat bere­its damit begonnen, ver­schiedene Antrag­steller entsprechend zu berat­en (obwohl voll­w­er­tige Dien­stleis­tun­gen ange­boten wer­den, sobald die Cer­tifi­cate of Reg­is­tra­tion von Fin­tech aus­gestellt wird).

Die Bedeu­tung des VFA-Agen­ten kann vor allem angesichts der bere­its beste­hen­den, schein­bar schw­er­fäl­li­gen Regelun­gen nicht außer Acht gelassen wer­den. Auch wenn einige davon abge­hal­ten wer­den kön­nten, dass die Anforderun­gen lang­wierig und anstren­gend sein kön­nten, sorgt die von Mal­ta in seinen VFA-Geset­zen ver­ankerte „Rechtssicher­heit” dafür, dass der „Anlegerschutz” und die „Good Gov­er­nance” bei allen Geschäftsvorhaben an vorder­ster Front ste­hen.

In diesem Zusam­men­hang soll­ten ein ser­iös­er VFA-Agent und ein solid­er Busi­ness­plan sicher­lich die Schlüs­selkom­po­nen­ten für eine vielver­sprechende Anwen­dung sein, die schließlich der MFSA vorgestellt wird.

Haf­tungsauss­chluss*

Der obige Artikel basiert lediglich auf unab­hängi­gen Recherchen von Dr. Wern­er und Part­ner und kann keine Form der Rechts­ber­atung darstellen. Wenn Sie sich mit einem unser­er Vertreter tre­f­fen möcht­en, um weit­ere Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten, kon­tak­tieren Sie uns bitte für eine Ter­min­vere­in­barung.

[1] Obwohl streng genom­men mehr als ein Vertreter ernan­nt wer­den kann, voraus­ge­set­zt, dass die MFSA vorher benachrichtigt wird, wobei die ver­schiede­nen Ver­ant­wortlichkeit­en, die von den jew­eili­gen Vertretern wahrgenom­men wer­den, erläutert wer­den.

[2] Im Sinne der First Sched­ule des ITAS-Geset­zes ist diese Vere­in­barung definiert als entwed­er Soft­ware und Architek­turen, die bei der Konzep­tion und Bere­it­stel­lung von Dis­trib­uted Ledger-Tech­nolo­gie und Smart Con­tracts und ver­wandten Anwen­dun­gen ver­wen­det wer­den.

[3] Wie in der Sub­sidiary Leg­is­la­tion 590.01 fest­gelegt, richt­en sich die Eigenkap­i­ta­lan­forderun­gen nach der Art der erhal­te­nen Lizenz. In diesem Zusam­men­hang erfordert eine VFA Class-1-Lizenz, die sich vor allem mit der Anlage­ber­atung und der Ent­ge­gen­nahme und Über­mit­tlung von Aufträ­gen befasst, 50.000 EUR oder 25.000 EUR + Ver­sicherung. Eine Class-2-Lizenz (haupt­säch­lich für das Hal­ten und Kon­trol­lieren von Kun­den­ver­mö­gen) beträgt 125.000 EUR und eine Klasse-3-Lizenz (für Betreiber, die bere­it sind, auf eigene Rech­nung zu han­deln) 730.000 EUR.

About Dr. Michael Calleja

Dr. Michael Calle­ja, born on the 07.01.1988, stud­ied law at the Uni­ver­si­ty of Mal­ta from 2006 till 2012. He grad­u­at­ed Bach­e­lor of Laws & Euro­pean Stud­ies in 2009 with a Sec­ond Class Upper Degree and grad­u­at­ed Notary Pub­lic in 2010. He suc­cess­ful­ly defend­ed his the­sis enti­tled: ‘Beyond the Bosman Rul­ing: Con­trac­tu­al Dis­putes in Foot­ball and the Spe­cif­ic Nature of Sport in the Euro­pean Union’ in 2012 and obtained his Doc­tor of Laws (LL.D) accord­ing­ly.

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