Warum die Eröffnung eines Bankkontos auf Malta solange dauert

Im Zuge ein­er Fir­men­grün­dung nimmt die Eröff­nung eines Bankkon­tos auf Mal­ta viel Zeit in Anspruch. In unserem Tages­geschäft in der Kan­zlei Dr. Wern­er & Part­ner sind wir laufend in Kon­takt mit mehreren Banken auf Mal­ta. Sei es wegen eines Man­dan­ten, der zu beste­hen­den Kon­di­tio­nen Nach­fra­gen hat oder wegen eines Neukun­den. Wir ken­nen die Geschäft­skun­den­ber­ater sehr gut. Und auch, wenn wir unseren Man­dan­ten von Beginn an sagen, dass die Eröff­nung eines Kon­tos auf Mal­ta eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, kom­men häu­fig Nach­fra­gen, ob denn alles in Ord­nung sei.

Viele Unterlagen werden für die Eröffnung eines Firmenkontos auf Malta benötigt

Wenn Sie es in Deutsch­land bei Ihrer Haus­bank bish­er gewohnt waren ein­fach in die Bank zu kom­men und sofort alles regeln zu kön­nen, so muss ich Sie ent­täuschen. So wird das auf Mal­ta nicht funk­tion­ieren. Soll es jedoch auch nicht – doch dazu mehr. Denn die mal­te­sis­chen Banken sind an strenge Reg­u­lar­ien gebun­den. Im Zuge der Know Your Clients (KYC), an die wir als Finanz­di­en­stleis­ter im Übri­gen auch gebun­den sind, müssen die Banken viele Infor­ma­tio­nen vom Kun­den ein­holen. Warum die Regeln so streng sind? Weil Mal­ta ein strenges Gesetz gegen Geld­wäsche hat. Und auch um allen anderen rechtsstaatlichen Stan­dards im vollem Umfang gerecht zu wer­den, nehmen es die Banken hier sehr genau. Oft­mals fra­gen wir nach ein­er Bankref­erenz. Diese kann von Ihrer Haus­bank, die Sie bish­er in Deutsch­land hat­ten, kom­men. Beglaubigte Kopi­en Ihrer Ausweis­pa­piere sind oblig­a­torisch. Diese kön­nen vom Notaren des Kan­zleit­eams bere­it­gestellt wer­den. Zum Beispiel, wenn Sie bei einem Meet­ing bei uns im Büro in Sliema sind.

Malta braucht strenge Regeln und Zeit

Ich per­sön­lich kann die Ungeduld unser­er Man­dan­ten ver­ste­hen. Oft­mals wer­den die Geschäft­skun­den zur Abwick­lung von Transak­tio­nen benötigt. Doch bei Fir­menkon­to gilt wie bei der gesamten Fir­men­grün­dung ein­er Gesellschaft auf Mal­ta: Von Anfang an richtig. Und das heißt im Zweifels­fall auch, dass es etwas länger dauern kann. Bis alle Unter­la­gen die notwendi­gen Prü­fun­gen durch­laufen haben, dauert es seine Zeit. Doch am Ende zählt das Ergeb­nis. Und das ist eine gut aufgestellte Fir­ma auf Mal­ta, die steuer­lich völ­lig kon­form gegrün­det wurde und auch vor Finanzin­sti­tu­tio­nen stand­hält.

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