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Warum Malta für mich der perfekte Ort zum wohnen ist – auch in Zeiten von Corona

Ein Kommentar von Philipp Sauerborn:

„4 Gründe, warum ich mich in Malta trotz Coronakrise sicher fühle“

Aktuell gibt es kaum ein anderes Thema, was mehr die Medien beherrscht als das Coronavirus oder COVID-19. Das Virus breitet sich rasant aus und versetzt Bevölkerung und Wirtschaft in Schrecken. Gerade in solcher Zeit sind Regierungen mehr denn je gefragt, sich zu beweisen. Da mich viele meiner Klienten aktuell Fragen, wie hier in Malta die Lage ist und wie sich Menschen und Regierungen verhalten, möchte ich diesen Kommentar gerne widmen, um euch Lesern ein Status-Update zu geben und zu erklären, warum ich mich hier sehr sicher und gut aufgehoben fühle.

#1 Die agierende Regierung

Als ersten Punkt möchte ich einmal kurzen Exkurs in den Sprachgebrauch geben: Den Unterschied zwischen Reagieren und Agieren.
Reagieren beschreibt das, was andere Umstände von mir fordern, wenn eine gewisse Situation schon eingetreten ist. Agieren hingegen wird verwendet, wenn der erste Schritt gemacht wird und der Agierende noch eigenständig entscheiden kann, was getan wird.

Das Prinzip sollte also lauten: Agieren statt Reagieren und das tut meiner Meinung nach der maltesischen Regierung hervorragend. Warum?

Die maltesische Regierung war die schnellste im Handeln: So hat sie veranlasst, dass bereits nach „nur“ drei positiv auf COVID-19 getesteten Personen Flüge von und in Risikogebiete vollständig gecancelt wurden. Damit war sie eine der ersten, die bei einer derart geringen Fallzahl Handlungen aktiv vornahm. Ebenso wurde auch bereits vor anderen Ländern beschlossen, Kindergärten und Schulen zu schließen. Ebenso gilt mittlerweile für sämtliche nach Malta einreisende Personen einen zweiwöchige Quarantäne, deren Verstöße mit Geldstrafen geahndet werden.(Quelle: https://timesofmalta.com/articles/view/live-blog-coronavirus-updates.778526)

#2 Organisation

Auch wenn südliche Länder teilweise für ihre doch eher lockerere Art, Dinge hinzunehmen und zu tätigen, bekannt sind, so wird hier diese Situation alles andere als locker hingenommen. Von Bekannten weiß ich, dass die telefonische Versorgung, wenn es um Fragen zu dem COVID-19 geht, bestens geregelt ist. Es gibt eine Helpline, bei der Fragen gestellt werden können und an die sich auch Menschen in Quarantäne richten können. Auch hat die Regierung für Menschen in Quarantäne einen Lieferservice für Essen eingerichtet, um so die Notwendigkeit, das Haus zu verlassen, zu minimieren.

 

#3 Das Verhalten der Bevölkerung

Ja, das Coronavirus versetzt uns in Angst und Schrecken. Doch anstatt panisch zu werden oder den Ernst der Lage zu sehen, handeln hier die meisten mit viel Bedacht und es werden viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen. So werden bspw. Türen in unserem Office aufgelassen, um Türklinken nicht benutzen zu müssen, Desinfektionsmittel sind in fast jeden Läden zu finden und Securitypersonal stellt in Supermärkten sicher, dass bspw. Frischwaren, die angefasst werden, nicht zurückgelegt werden. Panikmache? Nein. Es sind meiner Meinung nach genau die richtigen Handlungen, die getan werden müssen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Menschen nehmen hier und insbesondere auf die ältere Bevölkerung Rücksicht. Das finde ich bemerkenswert.

#4 Die Wirtschaft

Malta hat aufgrund seiner guten wirtschaftlichen Führung einen Haushaltsüberschuss erzielt, sodass es, so Silvio Schembri, Wirtschaftsminister Malta, welches dem Staat ermöglicht, Unternehmen mit Liquidität zu versorgen. Es wurde angekündigt, dass die Fälligkeit von der VAT, Provisional Tax und Sozialversicherungsbeiträge um zwei Monate verlängert wird, sodass Unternehmern mehr Geld bleibt, um anstehende Kosten wie Personalkosten decken zu können.  Mehr dazu hier zu lesen: https://lovinmalta.com/news/malta-in-strong-position-to-help-businesses-new-measures-planned-ahead-of-predicted-global-economic-downturn/

Insgesamt muss ich also sagen, dass ich mich aufgrund des Verhaltens der Regierung und der Bevölkerung, sehr gut aufgehoben und sicher fühle. Es besteht kein Grund zur Sorge und insbesondere der wirtschaftliche Sektor wird mit den Liquiditätsmaßnahmen gut versorgt.

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