Blockchain Mobile Network Unternehmen verlegt Hauptsitz nach Malta

Mal­ta ist ger­ade dabei eine Geset­zesini­tia­tive zur Reg­ulierung der Blockchain und Kryp­to Tech­nolo­gie zu ver­ab­schieden. Das zieht viele Unternehmen, die im Bere­ich dig­i­taler Währun­gen aktiv sind nach Mal­ta. Hier wird der notwendi­ge geset­zliche Rah­men für eine zukun­ftsweisende Tech­nolo­gie geschaf­fen.

Blockchain ist mehr als Bitcoin

Für viele sind Kryp­towährun­gen noch immer etwas sehr Abstrak­tes. Man kann sich nichts Genaues darunter vorstellen und der Durch­schnitts­bürg­er in Deutsch­land wollte nie ohne Bargeld, nur mit einem dig­i­tal­en Wal­let aus­ges­tat­tet sein. Doch man muss dif­feren­zieren. Die Blockchain und deren bekan­ntester Vertreter, der Bit­coin, sind mehr als ein neues Zahlungsmit­tel. Vielmehr wird diese dis­rup­tive Tech­nolo­gie viele unser­er Lebens­bere­iche wesentlich bee­in­flussen. Das IoT (Inter­net of Things), Big Data oder Indus­trie 4.0 sind nur einige Stich­worte, die die Wirtschaft schon heute wesentlich beschäfti­gen. Bei ein­er Unmenge an Dat­en und miteinan­der kom­mu­nizieren­den Sys­te­men ist es nur die logis­che Folge, dass neue Zahlungssys­teme entste­hen. Die Blockchain und auf ähn­lich­er Tech­nolo­gie beruhen­der Zahlungssys­teme lösen hier Prob­leme. Dabei geht es viel weniger um Speku­la­tion oder Invest­ment, wie etwa der Bit­coin aktuell in den Medi­en dargestellt wird.

Malta möchte als Blockchain Island eine Führungsrolle übernehmen

Das kleine EU-Mit­glied Mal­ta will eine Führungsrolle bei dieser Inno­va­tion übernehmen. Während viele Staat­en Kryp­towährun­gen sehr skep­tisch gegenüber­ste­hen, ver­sucht der Insel­staat die Chan­cen für die Wirtschaft und das Land zu erken­nen. Mit ein­er Reg­ulierung, die den beteiligten Unternehmen die notwendi­ge Sicher­heit bringt, kön­nen Dig­i­tale Währun­gen den näch­sten entschei­den­den Schritt machen.

Warum so viele Staaten ein Verbot Digitaler Währungen anstreben

Viele Staat­en sehen sich in ihre Geld­poli­tik bedro­ht. Bish­er haben die Zen­tral­banken eines jew­eili­gen Lan­des eigene geld­poli­tis­che Ziele ver­fol­gt. Es kon­nte eine Geld­men­ge­nausweitung oder auch -ver­min­derung erfol­gen und daneben über den Leitzins geld­poli­tisch in das Wirtschafts­geschehen einge­grif­f­en wer­den. Dieser Möglichkeit wer­den sie nun beraubt. Denn die Idee von Kryp­towährun­gen ist die Bestä­ti­gung ein­er Transak­tion durch das gesamte Net­zw­erk an teil­nehmenden Nutzern. Eine dritte Instanz wird somit über­flüs­sig.

Viele Unternehmen investieren in Blockchain Entwicklung

Fakt ist, dass die Blockchain bere­its heute in vie­len Unternehmen eine wichtige Rolle spielt. In unter­schiedlich­er Form und unter­schiedlichen Lösungskonzepten. Doch der Mehrw­ert für etliche Unternehmen scheint bere­its heute gesichert. Doch ist nicht abse­hbar, ob sich einige wenige Kryp­towährun­gen für den späteren Zahlungsverkehr durch­set­zen wird. Klar ist aber schon heute, dass die Blockchain-Tech­nolo­gie bei der Weit­er­en­twick­lung von Unternehmen in der Zukun­ft eine wichtige Rolle übernehmen wird. Große Unternehmen wie Face­book, Google oder Bosch sind in ver­schieden­er Form an Start-Up Unternehmen aus der Kryp­to-Branche beteiligt und ver­fol­gen die Entwick27lungen sehr aufmerk­sam. Mal­ta hat sich hier in beson­der­er Form als Ziel­land für Unternehmen Dig­i­taler Währun­gen entwick­elt. In einem früheren Blog­a­r­tikel hat Dr. Wern­er & Part­ner bere­its von Glob­al Play­ern der Kryp­to­branche berichtet, die ihren Sitz nach Mal­ta ver­legt haben.

Wie Yovo, das Blockchain Mobile Network nach Malta kommt

In diese Rei­he von Unternehmen rei­ht sich nun auch Yovo aus Lon­don ein. Das Start Up, dass sich selb­st als erste Blockchain mobile net­work weltweit beze­ich­net, möchte seinen Haupt­sitz nach Mal­ta ver­lagern. Mit einem Team von etwa 30 Mitar­beit­ern und ein­er anfänglichen Investi­tion­ssumme von ca. 21 Mio. €, sollen die Geschäfte von Mal­ta aus geführt wer­den. Richard Skaife, Yovos Grün­der und CEO sagte in einem Inter­view, dass er stolz sei, nach Mal­ta zu kom­men. Laut Skaife habe Mal­ta derzeit die Führung in der Blockchain Tech­nolo­gie inne und er würde seinem Unternehmen mit dem auf Mal­ta exis­ten­ten Net­zw­erk zu mehr Wach­s­tum ver­helfen.

Staatssekretär Schembri hebt perfekten Zeitpunkt für Relocation nach Malta hervor

Fed­er­führend in der Entwick­lung eines geset­zlichen Rah­mens für die Blockchain Tech­nolo­gie ist Staatssekretär Sil­vio Schem­bri. Die drei Geset­ze­sen­twürfe: „Mal­ta Dig­i­tal Inno­va­tion Author­i­ty Bill, Inno­va­tion Tech­no­log­i­cal Arrange­ments Ser­vices Bill and Vir­tu­al Finan­cial Assets Bill“ – seien bere­its durch die zweite Lesung im Par­la­ment gegan­gen und stün­den kurz davor geset­zlich ver­ankert zu wer­den. Jet­zt sei der per­fek­te Zeit­punkt für Unternehmen der Kryp­totech­nolo­gie nach Mal­ta zu kom­men.

 

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