Drei Fakten zum ersten Fiat-Krypto Handelsangebot auf Malta

Es ist der erste große Wurf von Binance, seit das Unternehmen angekündigt Büros auf der Insel eröff­nen zu wollen. Die Umset­zung ein­er Börse, auf der Fiat­geld in Kryp­towährun­gen getauscht wer­den kann und umgekehrt.

1. Was versteht man unter Fiatgeld?

Fiat­geld ist nichts anderes als unser bish­eriges Währungssys­tem. Liest man den zuge­höri­gen Wikipedia Artikel, stößt man auf die fol­gende Def­i­n­i­tion:

Fiat­geld (auch englisch Fiat mon­ey) ist ein Objekt ohne inneren Wert, das als Tauschmit­tel dient.[…] Der Wert [wird] über die Macht der Regierung, die Währung als geset­zlich­es Zahlungsmit­tel vorzuschreiben gesichert.“

Es lässt sich also die entsprechende Verknüp­fung zu Zen­tral­banken her­stellen, die die Geld­menge steuern und ihrer­seits Geld­poli­tik betreiben. Demge­genüber ste­ht das neue Sys­tem Dig­i­taler Währun­gen, unter denen der Bit­coin die bekan­nteste Kryp­towährung ist. Dieses dezen­trale Sys­tem kommt ohne eine dritte Insti­tu­tion aus und Zahlun­gen wer­den inner­halb des Net­zw­erks vali­diert.

2. Wer will die neuartige Exchange Plattform auf Malta anbieten?

Ein­gangs wurde bere­its gesagt, dass Binance Anbi­eter der neuen Han­del­splat­tform sein wird. Doch um was für ein Unternehmen han­delt es sich dabei? Binance ist, gemessen am Han­delsvol­u­men, die weltweit zweit­größte Kryp­to­börse. Mit einem (Stand 12.06) Han­delsvol­u­men von 1,27 Mrd. € pro han­delt es sich um einen Big Play­er der Branche, dessen Geschäft­sak­tiv­itäten Gewicht haben. Geschäfts­führer von Binance Chang­peng Zhao hat­te ver­gan­gene Woche in einem Inter­view berichtet, dass auf Mal­ta bere­its Bankkon­ten eröffnet wur­den, um den Han­del zwis­chen Fiat-Kryp­to Paarun­gen zu ermöglichen. Somit wird der Über­gang von der bish­eri­gen Währungswelt in die der Zukun­ft vere­in­facht. Eine Schnittstelle, die so bish­er noch nicht existiert.

3. Was hat Binance vor?

Binance möchte nun ein Fiat-Kryp­to Han­del­sange­bot über Mal­ta ermöglichen. Warum das der große Wurf ist? Bish­er ist der Han­del zwis­chen den bei­den Währungssys­te­men kom­pliziert und nicht ein­fach umset­zbar. Es soll möglich sein, dig­i­tale Token in Fiat-Währun­gen zu tauschen. Das Geschäft soll jedoch klar von binance.com abge­tren­nt wer­den. Diese Börse soll als reine Kryp­to-zu-Kryp­to Börse beste­hen bleiben.

Malta als optimale Base für Blockchain und Kryptowährungen

Mal­ta hat sich in den ver­gan­gen zwei Jahren für Unternehmen aus dem Kryp­to Sek­tor als ide­ales Basis entwick­elt. Das EU-Mit­glied bringt derzeit als erstes Land eine Geset­zesini­tia­tive auf den Weg, die eine Reg­ulierung dig­i­taler Währun­gen ermöglicht. Die Blockchain und dahin­ter­ste­hende Tech­nolo­gie ist für viele Regierung eine Art Black Box. Statt diese zu krim­i­nal­isieren, ver­sucht Mal­ta die Chan­cen von Kryp­towährun­gen zu sehen. Sowohl die Poli­tik als auch die Wirtschaft kann von der neuen Tech­nolo­gie prof­i­tieren. Durch den offen­siv­en Umgang mit den neuen Tech­nolo­gien set­zt Mal­ta ein­mal mehr auf die Zukun­ft. Eine kon­struk­tive Reg­ulierung ist dabei auch im Inter­esse der Kryp­to-Unternehmen. Sie erhal­ten Rechtssicher­heit. Somit wird der Grund­stein für eine valide Abwick­lung von Transak­tio­nen gewährleis­tet. Die Kan­zlei Dr. Wern­er & Part­ner ist spezial­isiert auf die Ein­führung neuer Kryp­towährun­gen und die Lizen­zierung von Finanzpro­duk­ten rund um Dig­i­tale Währun­gen. Gerne kön­nen Sie uns kon­tak­tieren.

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.